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Genehmigung Gestaltungsplan Hübel (Koordinatenschwerpunkte gemäss Landeskarte 2658850 / 1250010)

29. April 2021

Der Gemeinderat hat am 12. April 2021 den Gestaltungsplan Hübel mit folgenden Änderungen gegenüber der öffentlichen Auflage beschlossen:

  • Im Baubereich für Hochbauten A sind maximal 2 Vollgeschosse zulässig (anstelle 3 Vollgeschosse).
  • Im Baubereich für Hochbauten A gilt eine Gesamthöhe von maximal 8.5 m (anstelle maximal 11.0 m).
  • Im Baubereich für Hochbauten A gilt eine maximal anrechenbare Geschossfläche von 600 m2 (anstelle 910 m2)
  • Die zulässige anrechenbare Geschossfläche innerhalb des Perimeters darf für alle drei Baubereiche zusammen maximal total 2'325 m2 betragen (anstelle 2'725 m2).
  • Neu: An der Grenze zur Parzelle 845 muss vom Ende der Einhausung der Tiefgarage bis zum südlichen Ende des Containerplatzes eine 1.80 m hohe Lärmschutzwand errichtet werden.
  • Neu: Die interne, private Fusswegverbindung ist öffentlich nutzbar. Der mindestens 1.2 m breite Fussweg hat auch die drei Baufelder für Hochbauten zu erschliessen.

 

Wer ein schutzwürdiges, eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt bei der Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, Beschwerde führen.

Die nicht erstreckbare Beschwerdefrist von 30 Tagen beginnt am Tag nach der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 29. April 2021 zu laufen. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 Baugesetz (BauG) sind ebenfalls berechtigt Beschwerde zu führen. Wer es unterlassen hat, im Einwendungsverfahren Einwendung zu erheben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte, kann den vorliegenden Entscheid nicht mehr anfechten (§ 4 Abs. 2 BauG).

Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst, es ist
a) aufzuzeigen, wie die Rechtsabteilung entscheiden soll, und
b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird.

Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Die Beschlüsse und die einschlägigen Akten können während der Beschwerdefrist in der Gemeindekanzlei Othmarsingen eingesehen werden.

Mit der Genehmigung des Gestaltungsplans Hübel wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG).

Othmarsingen, 26. April 2021                                      Gemeinderat

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